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Baustromverteiler 16A

Beim Baustromverteiler 16A müssen flexible Schlauchleitungen mit den Gummischlauchleitungen des Typs H07RN-F oder ähnlicher Bauart genutzt werden. Werden die Anschlussleitungen in bestimmten Bereichen besonders stark beansprucht sind diese besonders geschützt zu verlegen. Die Länge der flexiblen Anschlussleitung darf maximal 30m betragen und der Querschnitt der Leitungen und Kabel liegt bei höchstens 10 mm>2 CU oder 16 mm>2 AL (TN-C-System).

Wichtig ist, dass die Anschlussleitungen während des Betriebes nicht bewegt werden dürfen weil diese zugentlastet sind und der Einhaltung der notwendigen Biegeradien bedürfen.

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Baustromverteiler 16A ist im IT-System leider nicht einsetzbar…

Erwähnenswert ist, dass der Baustromverteiler 16A als zulässiges Netzsystem vor dem Speisepunkt TN-C, TN-S, TT- und dem IT-System als handelsüblicher Baustromverteiler wegen der Steckdosenproblematik nicht eingesetzt werden kann.

Was die Erdung eines Baustromverteilers 16A als separat gehaltener Erdspieß angeht…

Die Erdung des Baustromverteilers 16A beim TN-S-System wird mittlerweile zwar nicht mehr gefordert wohl aber empfohlen und das TT- und IT-System verlangt sogar eine Erdung hinter dem Erdspieß (Speisepunkt).

Wie sieht der Übergang von einem Netzsystem des EVU auf den Baustromverteiler aus?

Der TN-C-Abgang von einer bereits vorhandenen elektrischen Anlage oder einem speziellen Abgang eines EVU – Speisepunktes ist erlaubt. Um diesen Abgang zu realisieren muss der Querschnitt von Kabeln oder Leitungen mindestens 10mm² Cu oder 16 >mm²;AL gegeben sein. Wichtig ist es hierbei, dass die Kabel und Leitungen während des Betriebes vom Baustromverteiler 16A in keinster Weise bewegt werden! Außerdem ist darauf zu achten, dass TAB 2000 der Verbindungslänge nach vor der Zahl- und Messeinrichtung so kurz als nur möglich gehalten werden muss.
Die Verbindungslänge darf maximal 30m ohne jegliche Zwischenverbindungen betragen.

Eine zweite Variante den Übergang vom Netzsystem des EVU auf einen Baustromverteiler zu erreichen…

…ist es den TN-S Abgang von einer bereits bestehenden elektrischen Anlage oder einem besonderen EVU-Abgangs Speisepunkt zu erreichen indem TAB 2000 als Verbindung vor der Zähl-und Messeinrichtung so minimal als möglich gehalten wird. Des Weiteren dürfen keine Zwischenverbindungen beim Baustromverteiler 16A vorhanden sein.

Automatische Abschaltung der Stromversorgung beim Baustromverteiler 16A

Der Baustromverteiler 16A unterliegt normalerweise der Schutzklasse II oder einer gleichwertigen Isolierung bis hin zum ersten Schutzkreis. Der elektrische Schutz erfolgt hierbei zwecks einer Automatik-Abschaltung der Stromversorgung als RCD-Schutzeinrichtung. Bei einer Speisung von TT-Systemen ist die Ausführung der Schutzklasse II dringend erforderlich. Die Anwendung des Baustromverteiler 16A ergibt ein TN-System direkt hinter dem Speisepunkt des Verteilers 16A.
Der Anschluss hinter einem TN-C-S-System und bei einem TT-Abgang nach Speisepunkt TT-System erfolgt bei diesem Abgangs-Beispiel über einen gemeinsamen, geerdeten Schutzleiter.

Der Abgang von einem EVU-Netz

Hierbei ist die Schutzklasse II oder eine andere gleichwertige Isolierung bis zur ersten Schutzeinrichtung durch automatische Abschaltung nach der Schutzeinrichtung RCD notwendig. Der Speisepunkt erfolgt auch hierbei über den Baustromverteiler 16A. Bei der Herstellung des Erders mit Erdspieß sind die Werte nach den größten Bemessungsdifferenzialen im Differenzstrom der Fehlerstrom-Schutzeinrichtung im Baumstromverteiler 16A stark abhängig.

Eine vierte Variante des Abganges von einem EVU-Netz…

…ist gegeben durch den TT-Abgang eines TT-Systems bei einer bereits vorhandenen elektrischen Anlage oder einem gesonderten Abgang eines EVU-Speisepunkts. Nach TAB 2000 darf die Länge zwischen der Zähl-und Messeinrichtung nicht länger als nötig sein. Maximum 30m ohne Zwischenverbindungen. Die Schutzklasse vier ist hierbei vorgeschrieben, ausgelöst bei der vierten Form auch durch automatische Abschaltung, also ebenso über RCD-Speisepunkt. Der Speisepunkt ist hier ebenfalls der Baustromverteiler 16A. Die Feststellung des Erders ist abhängig vom Bemessungsdifferenzstrom der Fehlerschutzeinrichtung in dem Stromverteiler.

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Vorsicht, bitte….

Eigentlich sind diese Schaltungen recht einfach und werden bei der Elektriker-Ausbildung durchgeübt. Hat man diese Grundlagen verstanden erledigen sich eventuelle (unsichtbare) Gefahren von allein. Eine sichere Messtechnik wird heute durch Prüfgeräte, die der Feststellung der elektrischen Sicherheit dienen, ermöglicht. So lässt sich der Baustromverteiler 16A vorteilhaft einsetzen und kann als Rohling von Kunststoffgehäusen, als 19°-Applikation oder als Aluminium-Baustromverteiler optimal eingesetzt werden.